Autor: aschlack

  • Über mich

    Hallo,

    ich bin Andreas, und möchte mich kurz vorstellen.

    Als ich geboren wurde, waren meine Eltern für ein paar Jahre in Afrika und mit knapp einem Jahr alt kamen wir „zurück“ nach Deutschland und zogen an den Bodensee. Kurz vor der Einschulung zogen wir nach Nagold, dem Tor zum Schwarzwald. Dort war ich die überwiegende Zeit meiner Kindheit, unterbrochen von 4 Jahren, in denen wir in Jerusalem, Israel lebten, wo ich eine englische Schule besuchte (im Alter von 9-13 Jahren). Diese Zeit hat mich geprägt mit Erfahrungen von Liebe und Gewalt, Abschreckung und Versöhnung, ein Leben miteinander, nebeneinander und manchmal auch gegeneinander. Damals habe ich die Zeit in Jerusalem allerdings überwiegend friedlich erlebt sowohl in der Schule als auch außerhalb, wo mit viel Toleranz die verschiedenen Kulturen und Religionen sich gegenseitig überwiegend respektierten.

    Einige Erlebnisse sitzen allerdings tief, wie das Bild eines Familienvaters auf den Trümmern seines Hauses, das wegen Vergeltung gesprengt wurde, da sein Sohn einen Stein auf ein Militärfahrzeug geworfen hatte.

    Und gleichzeitig die Erzählung eines jüdischen Klassenkammeraden, der von seiner Oma berichtete, die eine KZ-Nummer auf ihrem Arm tätowiert hatte und trotzdem die Deutschen als ein liebevolles Volk in Erinnerung hatte.

    Und meine jüdische Lehrerin, die immer einen großen Bogen um Deutschland gemacht hatte, bis sie mal eine Panne in Israel hatte und ein deutsches Paar ihr geholfen hatte. Seitdem reiste sie auch „durch“ Deutschland und fand es eigentlich „ganz nett“.

    Viele dieser Begegnungen haben mir damals gezeigt, dass wir gut miteinander auskommen können, wenn wir einander kennenlernen und Feindbilder aufgeben bzw. abbauen.

    Während meines Zivildienstes war ich zunächst in einem Kurzzeitpflegeheim und erlebte, wie es sich anfühlt, wenn man so richtig fertiggemacht wird. Nichts lief mehr. Meine Rettung war die Fortsetzung meines Zivis im Schloss Börstingen, einer Klinik für junge Alkoholkranke. Auch das war nicht mein eigentlicher Plan – ich wollte Physik studieren –, aber es eröffnete mir eine völlig neue Welt. Der Umgang mit Therapeuten und Praktikantinnen, die Erfahrungen mit den Klienten und das tiefere Verständnis für Alkoholismus als eine von vielen Suchtkrankheiten sind mir bis heute präsent. Ich denke oft an das, was ich in dieser Zeit gelernt habe – sowohl fachliches Wissen, wie das Jellinek-Schema, als auch zwischenmenschliche Erfahrungen, die das Leben bereichern oder komplizierter machen, aber immer spannend bleiben.

    Später habe ich tatsächlich Physik studiert, überwiegend in Stuttgart, aber auch ein Jahr in Oregon, USA.

    Bei Hewlett-Packard arbeitete ich als Aplikations-Ingenieur für LEDs und wechselte zu Lumileds, Agilent und zuletzt zu Philips.

    Bei Philips war ich viele Jahre in der Forschung und Entwicklung tätig und bin vor ein paar Jahren in den Betriebsrat und dort zum Vorsitzenden des BR gewählt worden.

    Als Betriebsratsvorsitzender habe ich festgestellt, dass ich an meiner Kommunikationsfähigkeit arbeiten musste und damit kam ich zur GFK, die nicht nur viele Tools zur Kommunikation bietet, sondern vor allem eine Haltung darstellt.

    Diese Haltung der GFK versuche ich im Betrieb zu leben und weiterzugeben und freue mich, wenn es mir gelingt, das gegenseitige Verständnis zu fördern.

    Willst du mehr zu mir wissen, dann kontaktiere mich.

    Willst du mehr zur GFK wissen, dann schaue hier:

  • Bewusste Kommunikation

    Man kann nicht nicht kommunizieren.

    Ich mache mir daher gerne immer wieder bewusst:

    „Zwischen Reiz und Reaktion ist ein Raum. In diesem Raum liegt unsere Macht zur Wahl unserer Reaktion. In unserer Reaktion liegen unser Wachstum und unsere Freiheit.“
    [Viktor Frankl]

    Warum kommunizieren wir?

    • Auf Beziehungsebene: Um eigene Bedürfnisse wie z.B. nach Verbindung oder nach Aufmerksamkeit zu erfüllen; dazu gehört auch, dass wir aufmerksam zuhören
    • Auf Sachebene: Z.B. um Probleme zu lösen oder um Wissen zu Vermitteln; auch dabei geht es um Bedürfnisse
    • Alles was wir sagen ist eigentlich, um Bitte oder Danke zu sagen; so sieht es zumindest Marshall B. Rosenberg und dem schließe ich mich an.

    Mich interessiert hier vor allem die Beziehungsebene. Denn wenn es dort hakt, funktioniert die Kommunikation auf der Sachebene oft auch nicht optimal – hast du das auch schon einmal erlebt?

    „Es gibt einen Ort jenseits von richtig und falsch, dort treffen wir uns.“
    [Rumi]

    Durch welche Haltung können wir unsere Energie so lenken, dass sie uns dabei hilft, in echte Verbindung zu treten? Wie können wir Vertrauen aufbauen? Meiner Erfahrung nach gelingt das, wenn wir unsere empathischen Fähigkeiten (die wir alle haben) stärken und unserem Gegenüber mit Neugier diese Fragen stellen:

    • „Was ist lebendig in dir?“
    • „Was kann ich tun, um dein Leben zu bereichern?“

    Das bedeutet nicht, dass ich alles tun werde, was der andere möchte – aber es zeigt meine Offenheit. Wenn ich zugehört habe, wünsche ich mir, dass mir auch zugehört wird. Und das kann ich üben: indem ich meine Worte so wähle, dass sie den anderen weder triggern, noch reizen oder verletzen.

    Ich kann meine Bitte so formulieren, dass ich dabei niemanden oder sein Verhalten infrage stelle. Dazu beziehe ich mich auf eine wertfreie Beobachtung, benenne meine Gefühle (die durch diese Beobachtung ausgelöst wurden) und erkläre, welche Bedürfnisse durch die Erfüllung meiner Bitte gestillt würden.

    Es ist wesentlich, dass ich den schönen Gedanken habe: was wäre, wenn mein Bedürfnis erfüllt wäre (das führt uns zur Schönheit der Bedürfnisse), ohne zu fordern, dass das auch passieren wird (da ich mir bewusst bin, dass meine Bitte nur eine von vielen möglichen Strategien ist, um meine Bedürfnisse zu erfüllen). Vor allem möchte ich dass ich mit meinem Bedürfnis gesehen und gehört werde – das ist das Wesentliche der „Bewussten Kommunikation“

    Willst du mehr wissen?


    Spektrum Gewaltfreien Handelns

    Tipp: Gratis-Download von meinem GFK-PocketGuide:

    Hier auch als Word-Version zum bearbeiten: 📄 GFK-Pocket-Guide

    Ich freue mich über Feedback dazu!

    In der GFK beschäftigen wir uns mit Gefühlen und Bedürfnissen und klassisch-giraffisch mit den 4 Schritten. Dies ist wie eine neue Sprache und wie verschiedene Sprachen auch Strategien sind, um sich zu verständigen, so sind auch die Tools und Methoden der GFK eine Strategie mit dem ultimativen Ziel einer menschlichen Haltung, um sich auf Augenhöhe zu begegnen und um Konflikte auf eine Wertschätzende weise zu lösen.

    Mehr zur Bewussten Kommunikation (GFK) und für was GFK eigentlich steht findest du hier:

    https://wertedatenbank.de/gfk/gfk

  • Die Wertedatenbank

    Unsere Werte leiten uns in unseren Karrieren und Beziehungen und unterstützen den Erfolg in beiden Bereichen. Doch oft fällt es schwer, klar zu formulieren, was unsere Kernwerte sind.

    Mir geht es darum, dass wir uns bewusst werden über unsere Werte. Ich bin überzeugt, dass wir durch mehr Bewusstsein auch ausgeglichener, glücklicher und zufriedener sind.

    Daher lade ich dich ein:

    Im ersten Schritt wählst du mindestens 10 Werte aus, die dir am Herzen liegen, indem du sie die Begriffe mit einem Häkchen markierst. Sei spontan und höre auf dein Bauchgefühl, anstatt mit deinem Verstand oder Herzen zu überanalysieren, es dürfen auch etwas mehr oder weniger als 10 Werte sein.

    Nachdem du deine wichtigsten Werte ausgewählt hast, klicke bitte auf den Button „Weiter zum Sortieren“, damit ist Schritt 1 abgeschlossen.

    Bitte wähle spontan ca. 10-20 Werte aus, die dir in diesem Moment oder in deinem Leben wichtig sind:

    Ausgewählte Optionen: 0

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      NOTE: Diese Liste ist angelehnt an die Idee von Dr. Robin Buckley: https://drrobinbuckley.com/values-inventory/

      Was passiert als nächstes?
      Nach dem Klicken auf „Weiter zum Sortieren“ bekommst du einen Überblick über deine Auswahl.

      Nachdem du Schritt 1 abgeschlossen hast, kannst du im Schritt 2 mit dem Fine-Tunning deiner Werte weitermachen.

      Sind die Angaben vertraulich?

      Ja, deine Angaben werden vertraulich behandelt. Das bedeutet:

      • Ich verwende die Daten ausschließlich zu dem Zweck, zu dem du sie mir übermittelst (z. B. zur Bearbeitung deiner Anfrage).
      • Deine Daten werden nicht an Dritte weitergegeben.

      Sollten Angaben zur Verbesserung dieser Webseite genutzt werden, geschieht dies ausschließlich in anonymisierter Form, sodass kein Rückschluss auf dich als Person möglich ist.

      Sind die Angaben anonym

      Das kommt darauf an, wenn du deinen Namen und deine E-Mail-Adresse im Schritt 2 eingibst, dann Nein, deine Angaben sind dann nicht anonym, da ich personenbezogene Daten wie deinen Namen oder deine E-Mail-Adresse benötige, um mit dir in Kontakt treten zu können. Allerdings wird dein Name oder deine Anfrage nicht öffentlich auf dieser Seite erwähnt oder sichtbar gemacht. im Schritt 1 bleibt dein Beitrag anonym.